Studienabschluss
In der Abschlussphase Ihres Masterstudiums verfassen Sie eine Masterarbeit. Diese dient dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbständig sowie inhaltlich und methodisch fundiert zu bearbeiten. Mit dem Verfassen der Masterarbeit demonstrieren Sie, was Sie im Lauf des Masterstudiums gelernt und sich erarbeitet haben. Idealerweise wählen Sie von Beginn an Ihre Lehrveranstaltungen so, dass Sie thematische Schwerpunkte finden und ausbilden. Versuchen Sie, sich immer wieder über Ihre persönlichen Forschungsinteressen klar zu werden. Dazu gehört auch, sich von Anfang an über ein mögliches Masterarbeitsthema Gedanken zu machen.
Die Aufgabenstellung der Masterarbeit knüpft in der Regel an Themen an, die den Modulzielen des Masterstudiums entsprechen, bedarf der Absprache mit dem*der Betreuer*in und ist so zu vereinbaren, dass für Sie die Bearbeitung innerhalb von sechs Monaten möglich und zumutbar ist.
Informationen zu Anmeldung und Abgabe der Masterarbeit finden Sie auf der Homepage des Philologisch-Kulturwissenschaftlichen StudienServiceCenters.
Betreuung Ihrer Masterarbeit
Wenn Sie wissen, was Sie interessiert und welches Thema Sie bearbeiten möchten, sollten Sie sich eine*n Betreuer*in Ihrer Wahl suchen. Die betreuende Person wird Ihnen in einem ersten Gespräch im Rahmen der Sprechstunde die Leistungsanforderungen und Beurteilungskriterien erläutern, einen Zeitplan vereinbaren und mit Ihnen gemeinsam alle Schritte auf dem Weg zur Masterarbeit besprechen.
Die folgenden Lehrenden stehen in ihren jeweiligen Fachbereichen gerne als Betreuer*innen, Erst- oder Zweitprüfer*innen sowie für den Prüfungsvorsitz Ihrer MA-Prüfung zur Verfügung. Bitte informieren Sie sich, ob die jeweilige Person aufgrund ihrer Lehr- und Forschungsgebiete für eine Betreuung Ihres gewünschten Themas in Frage kommt.
Ihre ersten Ansprechpartner*innen für eine Betreuung sind die Professor*innen unseres Instituts. Sie sind zur Betreuung in ihrem jeweiligen Fachgebiet verpflichtet:
- Assoz. Prof. Dr. Anke Charton, M.A.
- Univ.-Prof. Dr. Lisa Gotto
- Univ.-Prof. Dr. Stefan Hulfeld
- Ass.-Prof. Mag. Dr. Nicole Kandioler-Biet
- Univ.-Prof. Dr. Andrea Seier
- Assoz.-Prof. Dr. Thomas Waitz, M.A.
Darüber hinaus sind auch die folgenden Personen berechtigt, aber nicht verpflichtet, Betreuungen zu übernehmen:
Beispiele betreuter Masterarbeiten
Publikationsprofil (Auswahl):
- Anke Charton: "Queen-sized: Zugänge zur intersektionalen Historiographie von Musikereignissen", in: Jahrbuch Musik und Gender 13, 2023. S. 27-42.
- Anke Charton: "Non-linear Methodologies for Researching Early Modern Performance: The Case of the Canario", in: Davis, Tracy C. & Rae, Paul (eds.): The Cambridge guide to mixed methods research for theatre and performance studies. Cambridge 2024, pp. 236-254.
- Anke Charton et al. (Hg.): Marginalisierungen - Ermächtigungen. Intersektonalität und Medialität im gegenwärtigen Musikbetrieb. Jahrbuch Musik und Gender 12, 2020.
Anke Charton: prima donna, primo uomo, musico. Körper und Stimme: Geschlechterbilder in der Oper. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2012.
Beispiele betreuter Masterarbeiten:
- Stage Rats im Rampenlicht. Zum Verhältnis des technischen und künstlerischen Personals im (Musik-)Theater.
- Hollywood gegen den Rest der Welt: Der Anachronismus im amerikanischen Mainstream-Film und sein Einfluss auf die Vorstellungskomplexe der Zuseher*innen.
- Der Cyborg als Binaritätenbrecher*in? Eine kritische Auseinandersetzung mit der Repräsentation von Behinderung in der Popkultur.
- A FLAWLESS FEMINIST? Eine diskursanalytische Auseinandersetzung anhand von Beyoncés Alben „Lemonade" und „Beyoncé".
- "Wie ist es, als Frau auf einer Bühne zu stehen?" Ein feministischer Zugang zu Performance und Inszenierung von Frauen auf deutschsprachigen Poetry Slam-Bühnen.
Publikationsprofil (Auswahl):
- Lisa Gotto: "Closer: Sampling im Bewegtbildumlauf", in: Grampp, Sven; Podrez, Peter; Wiedenmann, Nicole (Hg.) Medien | Zeiten. Interdependenzen, Wiesbaden: Springer 2023, S. 299-314.
- Lisa Gotto: "Ästhetik des auditiven Serialisierens", in: Grampp, Sven; Moskatova, Olga (Hg.): Handbuch Televisuelle Serialität, Wiesbaden: Springer 2023, S. 1-16.
- Lisa Gotto: Big Screens, Small Forms. Visual Varieties in Digital Media Culture, Bielefeld: transcript 2022.
- Lisa Gotto: "Instagrammen", in: Christians, Heiko; Bickenbach, Matthias; Wegmann, Nikolaus (Hg.): Historisches Wörterbuch des Mediengebrauchs Band 3, Köln: Böhlau 2022, S. 180-196.
- Lisa Gotto: Passing and Posing between Black and White. Calibrating the Color Line in U.S. Cinema, Bielefeld: transcript 2021.
- Lisa Gotto, Dominik Graf: Kino unter Druck. Filmkultur hinter dem Eisernen Vorhang, Berlin: Alexander Verlag 2021.
- Lisa Gotto: "Ton, Geräusche, Sound", in: Hagener, Malte; Pantenburg, Volker (Hg.): Handbuch Filmanalyse, Wiesbaden: Springer 2020, S. 83-96.
- Lisa Gotto, Sebastian Lederle (Hg): Hollywood im Zeitalter des Post Cinema. Eine kritische Bestandsaufnahme, Bielefeld: transcript 2020.
- Lisa Gotto: "Einschreiben, Umschreiben, Weiterschreiben. Mr Robots digitale Schreiboperationen", in: Fröhlich, Vincent; Gotto, Lisa; Ruchatz, Jens (Hg.): Fernsehserie und Literatur. Facetten einer Medienbeziehung, München: edition text + kritik 2019, S. 382-398.
Lisa Gotto und Annette Simonis: "Medienkomparatistik - Aktualität und Aufgaben eines interdisziplinären Forschungsfelds", in: Medienkomparatistik. Beiträge zur vergleichenden Medienwissenschaft 1/2019, S. 7-20.
Beispiele betreuter Masterarbeiten:
- Formen des Verteilens. Zur Ästhetik der graphischen Benutzeroberfläche in Unfriended
- Gaming Livestream. Zur Medienkultur von Streaming Technologie
- Small Town Nostalgia. Die amerikanische Kleinstadt als filmischer Rückzugsort in Krisenzeiten
- Breaking News in der Intermedialität von Fernsehen und Internet
- Schlupflöcher im Anthropozän: Moralische Wertanpassungen und digitale Mediensysteme als emergente Möglichkeiten der posthumanen Adaption
- Der Loading Screen in Videospielen. Analyse des medialen Phänomens anhand seiner Räumlichkeit, Zeitlichkeit und Handlungsform
- Angstlust als konsumierbares Gut: Ausführungen zur kulturellen Ästhetisierung des Outbreak Narratives
- Interaktivität von Videospielen und Social-Media-Plattformen. Death Stranding als eigenständiges Social Network
- Der (un-)sichtbare Horror im Kristallbild. Eine Analyse von Trauma-Inszenierungen im Horrorfilm anhand der Theorie des Zeitbildes von Gilles Deleuze
- Storytelling, Worldbuilding und narrative Systeme im Videospiel
- Das Medium im Medium. Eine Analyse der selbstreferentiellen Eigenschaften in der TV-Serie Supernatural
- Erotik, Tod und filmischer Exzess. Die Ästhetik der Transgression in Nicolas Winding Refns Too Old To Die Young (2019)
- Filmästhetische Horizonterfahrungen. Film als Verhandlungsort von Materie, Bewegung und Wahrnehmung
- Metaphysische Grenzerfahrungen im Post Cinema: Halbdurchlässige Körper in Alles steht Kopf (2015) und Soul (2020)
- Eine Ethnographie der Einsamkeit. Ästhetik der Orte in Wim Wenders‘ Paris, Texas (1984)
- Die Rückgewinnung des eigenen Narrativs. Der Wandel des mediatisierten Schwarzen Körpers in Jordan Peeles Hollywoodkino
- Die akusmatische weibliche Stimme zwischen objektifizierter Körperlichkeit und subjektivem Ausdrucksraum. Eine Analyse anhand des Films Her (2013)
- Allegorischer Horror und die Navigation von Trauma: Zwischen den Zeilen von Jordan Peeles Film-Universum
- Fluide Bilder – Zeiten – Welten. Über das Fließen in postkinematografischen Bildwelten
Publikationsprofil (Auswahl):
- Stefan Hulfeld: „Towards a new culture of public negotiation. Interplay between political and theatrical spheres in the Vienna Revolution of 1848“, in: Davis/ Marx (Hg.). The Routledge Companion to Theatre and Performance Historiography. New York/ London: Routledge 2021. S. 418–435.
- Stefan Hulfed und Mathias Mansky (Hg): Spieltexte der Comoedianten. Teil 1. Deutsches ‚Internationaltheater‘ aus dem Kodex Ia 38.589 der Wienbibliothek. Göttingen: Vienna University Press 2020.
- Stefan Hulfeld: „Theatralität konstituiert Gesellschaft, Gesellschaft Theater. Ein Nachwort“, in: Kotte (Hg.): Schau–Spiel–Lust. Was szenische Vorgänge bewirken. Zürich: Chronos Verlag 2020. S. 433–441.
Stefan Hulfeld und Monika Meister: "Slapstick und Story: Über das Wechselspiel von sequenzieller Narration und narrativem Momentum", in Wagner (Hg.): Bruch und Ende im seriellen Erzählen: Vom Feuilletonroman zur Fernsehserie. Göttingen: V&R unipress, Vienna University Press 2015. S. 93-108.
Beispiele betreuter Masterarbeiten:
- Zugänge: Schreiben. Die Performances von Xie Rong (Echo Morgan).
- Theatrales Training für den sozialen Muskel. Untersuchung der künstlerischen Strategien für soziale Praxis des Social Muscle Clubs.
- Dramaturgie der Nähe – Theater als Begegnungsraum am Beispiel der Videoinstallation Death and Birth in My Life von Mats Staub.
- Carl et Julius oder Krafft und Würckung der Natur. Spieltextedition und Studie.
- Analyse ausgewählter Larps (Live-Action-Role-Plays) hinsichtlich ihrer Erzählprozesse. Von der Planung bis zur performativen Entwicklung.
- Ästhetik von fremdenfeindlichen und queerfeindlichen Aktionen rechtsextremer Gruppen mit Fokus auf die Identitäre Bewegung und deren politisches Umfeld.
Publikationsprofil (Auswahl):
- Nicole Kandioler: Widerständige Nostalgie. Osteuropäische Film- und Fernsehkulturen 1965-2013. Bielefeld: Transcript 2021.
- Nicole Kandioler et al. (Hg.): Beiträge zur vergleichenden Medienkomparatistik: Kuratieren als medienkomparatistische Methode. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2021.
- Nicole Kandioler et al. (Hg.): Screenfest. Queer Film Festivals im Kontext: Policy Recommendations zur nachhaltigen Förderung der Kunstproduktion, Kultur- und Festivalarbeit im Bereich des Queer Films durch Bund und Länder. Wien: Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft 2021.
Nicole Kandioler und Julia Bee (Hg.): Differenzen und Affirmationen. Queerfeministische Perspektiven auf Medialität. Berlin: b_books 2020.
Beispiele betreuter Masterarbeiten:
- Vom Leben gezeichnet. Eine Poetik des animierten Dokumentarfilms
- Orte des Films: Filmvermittlung im Filmmuseum. Chancen und Herausforderungen für die Filmvermittlung im Zeitalter digitaler Netzwerke
- Encountering the Other. Ethnographic Cinema and its Strife with Alterity and Spectatorship
- Graffiti und Street Art am Beispiel der Industriebrachenumgestaltung
- Der technische Geist. Ray Kurzweils Menschmaschinen
- Nostalgische (Re-)Konstruktionen der 1980er-Jahre-Populärkultur am Beispiel der Retro-Serie Stranger Things
- GHOSTS INSIDE_OUTSIDE THE BOMBSHELL. Investigating Sophia the robot's feminization through the lens of the agential reverse cyborg
Publikationsprofil (Auswahl):
- Andrea Seier: "Versionen des 'eigenen' Lebens: Life Genres in And-EK-Ghes", in: Montage AV. Zeitschrift für Theorie und Geschichte audiovisueller Kommunikation 31, 2, 2022. S. 95-115.
- Andrea Seier: Mikropolitik der Medien. Berlin: Kadmos 2019.
- Andrea Seier: "From Intermediality to Intermateriality: Actor-Network-Theory as a ‚Translation’ of Post-essentialist Media Studies", in: Spöhrer/ Ochsner (Hg.): Applying Actor Network Theory in Media Studies. Hershey: IGI Global 2017. S. 38-50.
Andrea Seier und Kathrin Perters (Hg.): Gender & Medien Reader. Grundlagentexte der Gender & Medien Forschung. Zürich/Berlin: diaphanes 2016.
Beispiele betreuter Masterarbeiten:
- Privatheit im Wandel. Überlegungen zum Smart Home und die Kommerzialisierung des eigenen Heims
- The Painting Fool. Autor_innenschaft und Kreativität in posthumanistischer Kunst
- Betroffenheit als Virtual Reality Experience. Das Leiden anderer erleben
- Mit den Händen sehen. Der Touch Screen als Medium der Kontrollgesellschaft
- Weibliche Opfer, männliche Täter? Die Inszenierung von sexualisierter Gewalt in den Spielfilmen ALLES IST GUT (Regie: Eva Trobisch) und JOY (Regie: Sudabeh Mortezai)
- Gefühlte Gefüge. Medien zwischen Affekt, Attachement, Assemblage
- Der österreichische Dokumentarfilm als Medium der Kritik. Eine Diskursanalyse gesellschaftskritischer Aspekte in der Wagenhofer-Trilogie
- (De-)Konstruktion. Gender-Fluidity in der Popmusik
Publikationsprofil (Auswahl):
- Thomas Waitz: "Performanz/Fame: Über Wissenschaftskommunikation", in: ZfM – Zeitschrift für Medienwissenschaft, Jg. 15, Heft 28, 1/2023, S. 150-153.
- Thomas Waitz: "Begehren des Marktes: ›Naked Attraction‹ und Phantasmen der Klassenlosigkeit", in: ZfM – Zeitschrift für Medienwissenschaft, 19-2, 2/2018, S. 22-35.
- Thomas Waitz: "Wege aus der Gegenwart. Un/Möglichkeiten medienwissenschaftlicher Kapitalismuskritik", in: Navigationen - Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften, 2/2016, S. 145-159.
- Thomas Waitz: Bilder des Verkehrs. Repräsentationspolitiken der Gegenwart. Bielefeld: Transcript 2014.
Beispiele betreuter Masterarbeiten:
- Algorithmic Culture – Do social networks change our view of politics?
- Agencements von Predictive Policing
- Nackt im TV. Eine medien- und kulturwissenschaftiche Betrachtung von »Adam sucht Eva« und »Nacktes Österreich«
- Be the Best Version of Yourself. Normierung und Zurichtung neoliberaler Subjekte auf Instagram
- Sichtbarmachungen (in) der Kybernetik. Regelkreise als Beispiele für die diagrammatische Fundierung der Kybernetik
- Interface und Ideologie. Über Ausbeutung, Subsumtion und Kontrolle auf sozialen Netzwerkplattformen
Arbeits- und Schreibprozess
Zur Erleichterung des Schreib- und Arbeitsprozesses, beachten Sie folgende Tipps:
Belegen Sie vorbereitend oder begleitend zu Ihrer Masterarbeit die UE "Masterarbeitsübung". Diese wird von ein bis zwei Lehrenden gemeinsam gestaltet und dient in Form eines Kolloquiums dem Austausch über den konkreten Arbeitsprozess.
Dem TFM-Studium spezifische Regelungen und Standards bezüglich Textformen und Zitationsweisen finden sie im Handbuch Wissenschaftliches Arbeiten (PDF - nicht barrierefrei)
Das Center for Teaching and Learning (CTL) bietet regelmäßig Unterstützungsangebote und hilfreiche Materialien in Schreibprozessen an.
- Als Lektüre-Empfehlung finden Sie folgendes Buch zudem als Online-Ressource kostenlos über den Katalog der UB: Wolfsberger, Judith: "frei geschrieben. Mut, Freiheit & Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten". Wien: Böhlau 2016 (PDF - nicht barrierefrei).
Gesonderte Ausleihbedingungen in Bibliotheken
Um die gesonderten Ausleihbedingungen für Studierende, die an ihrer Masterarbeit schreiben, nutzen zu können, brauchen Sie für die Bibliotheken den Masterstudierendenstatus. Nachdem Sie Ihr Thema beim SSC gemeldet haben, wird nach der Bearbeitung Ihr Status automatisch an die Bibliothek übermittelt.
Einreichung des Prüfungspasses
Für die Einreichung des Prüfungspasses sind keine Formulare notwendig. Wenn Ihr Prüfungspass vollständig und bereit zur Einreichung ist, teilen Sie das der StudienServiceStelle per Kontaktformular mit.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Seite des SSC.
Masterprüfung
Nachdem Sie den Prüfungspass eingereicht haben und die Note Ihrer Masterarbeit eingetragen worden ist, können Sie den Termin Ihrer Prüfung festlegen und Prüfer*innen für Ihre Prüfung festlegen.
Die Kommission (Prüfer*innen) Ihrer Abschlussprüfung setzt sich aus folgenden Personen zusammen:
Die Betreuung ist Ihr*e Erstprüfer*in.
Suchen Sie eine*n Zweitprüfer*in.
Suchen Sie einen Vorsitz für die Prüfung.
Zweitprüfer*in und Vorsitz kann jede Person aus dem Kollegium des Instituts sein, die eine Masterarbeit betreuen dürfen, sowie alle mit Doktorat, die sich dazu bereit erklären.
Voraussetzung für die Zulassung zur Masterprüfung ist die positive Absolvierung aller vorgeschriebenen Module und Prüfungen, die positive Beurteilung der Masterarbeit, die Eintragung der Note sowie ein bestätigter Prüfungspass (die Bestätigung wird per Formular in der StudienServiceStelle beantragt).
An Ihrer Masterprüfung nehmen außer Ihnen selbst drei weitere Personen teil: Ein*e Vorsitzende*r (die*der das Verfahren formal durchführt und auch das Protokoll verfasst), sowie ein*e Erstprüfer*in und ein*e Zweitprüfer*in. Häufig ist die erstprüfende Person identisch mit der Person, die Ihrer Masterarbeit betreut hat; darauf (wie auf die gesamte Zusammensetzung der Prüfungskommission) gibt es jedoch keinen Rechtsanspruch.
- Eine konkrete Prüfungsdauer ist nicht vorgeschrieben; üblich ist jedoch eine Länge von etwa 40-50 Minuten.
- Nach der Prüfung wird Sie die Prüfungskommission hinausbitten und sich kurz beraten. Danach erfahren Sie sofort die Note.
- Prüfungen sind öffentlich, d.h. Sie können nach Maßgabe der Raumkapazität Gäste mitbringen und dritte Personen können Ihrer Prüfung unangemeldet beiwohnen.
Die Masterprüfung ist eine Defensio: Sie besteht aus der Verteidigung des Vorgehens und der Ergebnisse Ihrer Masterarbeit. In diesem Zusammenhang können auch Fragen zum unmittelbaren wissenschaftlichen Umfeld der Arbeit gestellt werden.
- Üblicherweise stellen Sie zu Beginn in einem kurzen mündlichen Vortrag das Projekt Ihrer Masterarbeit vor: Was war das Anliegen? Wie sah Ihr Vorgehen aus? Zu welchen Ergebnissen und Erkenntnissen sind Sie gekommen?
- Daran anschließend ergibt sich ein Prüfungsgespräch, das im besten Fall eine wissenschaftliche Argumentation auf Augenhöhe darstellt.
Zum genauen Ablauf der Prüfung informiert Sie gerne Ihr*e Betreuer*in.
Nachdem die Note Ihrer Masterarbeit eingetragen worden ist, müssen Sie den Termin Ihrer Prüfung festlegen. Dies geschieht durch eine persönliche Absprache mit Ihrem Betreuer oder Ihrer Betreuerin. Mit ihr*ihm besprechen Sie auch, wer als zweitprüfende Person in Frage kommt sowie den Vorsitz übernehmen kann. All diese Personen müssen dem Kreis jener Lehrenden, die Masterarbeiten betreuen können, entstammen (dem unter "Betreuung der Masterarbeit" aufgeführten, sogenannten Prüfungssenat). Wer sich nicht auf dieser Liste befindet, kann leider keine Funktion übernehmen. Möchten Sie, dass ihr*e Betreuer*in nicht an der mündlichen Prüfung teilnimmt? Kein Problem, wenden Sie sich einfach an die Studienprogrammleitung.
Services zum Studienabschluss
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Akademische Abschlussfeiern
Sie möchten Ihren Abschluss gebührend feiern? Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten ihre Urkunde im Rahmen einer universitären Abschlussfeier zu empfangen.
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Alumni Community
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Karrieremöglichkeiten der Uni Wien
Im Career Center finden Sie verschiedene Jobausschreibungen sowie Angebote zur Unterstützung in den Berufseinstieg.
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Weiterführendes Doktoratsstudium
Noch nicht genug vom Unileben? Interesse an der Erforschung eines wissenschaftlichen Spezialgebiets und einer universitären Karriere?
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